Kommentar zur Lesung am 28.10.2012 - Jeremia 31,7-9

Der Prophet Jeremia tröstet das Volk in schweren Zeiten

Jeremia ist der Prophet, über dessen Person wir am meisten erfahren. Er lebt im 6. Jahrhundert. In dieser Zeit ist das Nordreich Israel schon lange in assyrischer Hand. Die führenden Schichten sind deportiert worden. Ihnen schreibt er, ihre Verbannung werde lange dauern und sie sollten sich entsprechend in der Fremde einrichten.

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Kommentar zum Sonntagsevangelium am 21.10.2012 - Mk 10, 35-45

Vom Unverständnis der Jünger und dem Glauben des blinden Bartimäus

Um dieses Evangelium richtig zu verstehen, muss man den vorhergehenden und den nachfolgenden Text mit einbeziehen. Dem Evangelium geht voraus, wie Jesus zum dritten Mal seine Jünger versammelt und ihnen ankündigt, was ihm bevorsteht: In Jerusalem wird er den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert, diese werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden übergeben. Sie werden ihn verspotten, anspucken, geißeln und töten. Aber nach drei Tagen werde er auferstehen.

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Kommentar zur Lesung am 14.10.2012 - Buch der Weisheit 7, 7-11

Die Weisheit ist die  größte aller Gaben

Das Buch der Weisheit ist das jüngste Buch des Alten Testaments. Es ist in Alexandria/ Ägypten im 1. Jahrhundert n. Christus entstanden und  auf Griechisch geschrieben. Damals gehörte Ägypten schon zum römischen Reich. Die große jüdische Gemeinde dort wurde angefeindet. In diesem Buch  kritisiert der Autor verhalten die brutale römische Herrschaft und den Kaiserkult, der die Kaiser als Götter verehrte.

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Kommentar zur Lesung am 30.09.2012 - Genesis 2, 18-24

Adam und seine Frau

Diese Lesung erzählt von der Schöpfung. Sie tut es anders als der Schöpfungshymnus Genesis 1. Unserer Lesung geht voraus, dass Gott durch Wasser das Land fruchtbar gemacht hat und aus diesem Ackerboden, der adamah, ein Wesen erschafft, Adam, den aus Erde, der unter guten Arbeitsbedingungen, Reichtum an Wasser  und Schatten der Bäume, den mittlerweile entstandenen Garten bearbeitet und hütet, wobei er das Tabu,  von einem bestimmten Baum nicht zu essen, einhalten soll. Hier setzt die Lesung ein.

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Kommentar zum Sonntagsevangelium am 23.09.2012 - Mk. 9,30-37

Jesu Botschaft ist sehr aktuell

Schon am letzten Sonntag erfuhren wir im Evangelium Mk 8,27-35, wie Jesus seine Jünger auf sein Todesgeschick in Jerusalem vorbereitet. Aber seine engsten Gefährten können damit gar nicht anfangen.

Im heutigen Evangelium ist Jesus schon Richtung Jerusalem unterwegs. Zum 2. Mal spricht er von seinem bevorstehenden Tod. Hier spricht er davon, dass er – wörtlich - den Händen der Menschen ausgeliefert werde. Sie würden ihn töten, aber er werde auferstehen. Wieder verstehen seine Gefährten seine Worte nicht, haben aber Angst, ihn danach zu fragen.

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