Kommentar zum Sonntagsevangelium am 22.07.2012 - Mk 6,30-34

Jesus sorgt sich um die Menschen

Im Markusevangelium wird vor dem heutigen Evangelium erzählt, dass Jesus die Zwölf jeweils zu zweit ausgeschickt hat, damit sie zur Umkehr aufrufen, damit sie Dämonen austreiben und damit verbunden, auch Kranke heilen. Er hatte sie angewiesen, nur dort zu bleiben, wo man sie willig aufnehme und sie hören wolle.

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Kommentar zur Lesung am 29.07.2012 - 2 Könige 4,42-44

Hundert Männer werden auf wunderbare Weise satt.

In der heutigen Lesung geht es um ein Speisungswunder in Zeiten einer großen Hungersnot, von der vor dem Text der Lesung erzählt wird. Es wird auch erzählt, dass man alles Mögliche als essbar ausprobiert, weil es nichts anderes mehr gibt V 38-41.  In dieser Situation bekommt der Prophet Elischa, der Gottesmann, ein großzügiges Geschenk. Jemand bringt ihm 20 Gerstenbrote und frische Körner von Erstlingsfrüchten, also von der ersten Ernte. Bei Elischa sind 100 Männer. Wir können uns vorstellen, wie denen angesichts solcher Köstlichkeiten das Wasser im Mund zusammenläuft. Elischa weiß um den Hunger der Männer und weist seinen Diener sofort an, die Gaben zu verteilen.

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Kommentar zur Lesung am 15.07.2012 - Amos 7,12-15

Amos, ein unabhängiger Prophet

Die 1. Lesung ist ein winziger Abschnitt aus dem Buch Amos. Es geht hier um politische Verhältnisse im 8. Jahrhundert vor Christus. Damals gab es 2 jüdische Königreiche: das reiche Nordreich Israel mit der Hauptstadt Samaria und dem Hauptheiligtum Bet El (Haus Gottes) und das kleinere ärmere Südreich mit dem Jerusalemer Tempel. Wie es immer bei solchen Teilungen ist, waren beide Länder sich in herzlicher Feindschaft verbunden.

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Kommentar zum Sonntagsevangelium am 08.07.2012 - Mk 6, 1-6a

Jesus hat es schwer mit seiner Familie

Im heutigen Evangelium wird erzählt, wie Jesus mit seinen Jüngern in seinen Heimatort kommt. Als er in der Synagoge predigt, versetzt er all die Menschen, die ihn von Kindheit an kennen, zwar in Staunen. Aber dieser besonders begabte Außenseiter behagt ihnen nicht und so stellen sie gehässige Fragen (V2f).

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Kommentar zur Lesung am 01.07.2012 - Buch der Weisheit 1,13-15. 2,23-24

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Die 1. Lesung aus dem Buch der Weisheit besteht aus 5 Versen, die aus dem 1. und 2. Kapitel herausgenommen wurden und so aus ihrem eigentlichen Zusammenhang gerissen sind. Dieses Buch ist das jüngste im Alten Testament. Es ist griechisch geschrieben und wahrscheinlich in Alexandria im 1. Jahrhundert nach Christus entstanden. Es ist also nicht viel älter als die Evangelien.

Die Verse der Lesung betonen, dass Gott ein Gott des Lebens ist und seine Geschöpfe fürs Leben gemacht hat. So meint der Verfasser, der Tod könne über sie keine endgültige Macht haben. Dann aber sagt er etwas rätselhaft: denn die Gerechtigkeit ist unsterblich. Was heißt das?

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